Technik

Strömungsdynamische Wasseraufbereitung

Das AQUA HP-SYSTEM ist eine strömungsdynamische Technologie die im Wesentlichen folgende
Merkmale aufweist:

  - Wasserscherkraft
  - Hohe Druckdifferenz
  - Unterdruck
  - Luftansaugung

dumy Das Herzstück des AQUA HP-SYSTEMS ist ein
Reaktionsbehälter, der ähnlich einem Zyklon aufgebaut
ist. Wasser wird, mittels einer Hochdruckpumpe, in den
Reaktionsbehälter gedrückt und innerhalb einer Kammer
derart beschleunigt, dass sehr hohe Strömungs- und
Rotationsgeschwindigkeiten erzeugt werden.
Der Volumenstrom wird so geführt, dass mehrere
Wasserschichten, zentrifugal und zentripedal, gegenein-
ander reiben und große Scherkräfte entwickeln.

Eine spezielle Konstruktion im Reaktionsbehälter führt
dazu, dass Unterdruck von ca. -1,0 bar
(Venturidüseneffekt) aufgebaut wird.
Bedingt durch diesen entstehenden Unterdruck saugt das
AQUA HP-SYSTEM zwangsweise Umgebungsluft an und
führt dieses natürliche Luft-Sauerstoff-Gemisch direkt in
den Reaktionsbehälter. Der im Wasser gelöste Sauerstoff
und der angesaugte Luftsauerstoff binden freie Radikale
und wirken als Oxidationsstufe.



Für einen erfolgreichen Betrieb des AQUA HP-SYSTEMS ist ein Wasser-Vordruck von 5,0 bis 7,0 bar
erforderlich - Vorschaltung einer entsprechenden Hochdruckpumpe.

Folgende Faktoren sind für den Abbau von mikrobiologischen Verunreinigungen im Wasser verant-
wortlich:

  - Wasserscherkräfte
  - Wechselnde Druckdifferenzen von +5,0/7,0 bar bis -1,0 bar
  - Unterdruck
  - Kavitation
  - Oxidation

Die Zellwände von Bakterien, Keimen und Viren werden aufgeschlossen - das mikrobiologische
Material wird mechanisch zerstört und abgetötet.
Angesaugter Luftsauerstoff und im Wasser gelöster Sauerstoff oxidiert das abgetöte Zellmaterial
weitgehend auf.

Ein weiterer Vorteil des AQUA HP-SYSTEMS ist darin zu sehen, dass die hohe physikalische
Beanspruchung des Wassers und die hohe Anreicherung mit natürlichem Sauerstoff zu einer
Veränderung der Viskosität führt.

Das so behandelte Wasser ist „weicher” so dass Wasch- und Reinigungsprozesse, z.B. in
Metallteilewaschanlagen, deutlich verbessert und optimiert werden können.